Energielexikon

A Ablagerung, AdBlue, Additive, Altöl, Autogas, Automatikgetriebeöl
B Benzin, Biokraftstoffe, Brennstoffe, Brennwert
C
D Destillation, Dieselkraftstoff
E Emissionen, Emulsion, Erdgas, Erdöl, Erneuerbare Energie
F Flammpunkt, Flüssiggas
G Gasmotorenöl, Gefahrguttafel, Grenzwertgeber, Grundöl
H Heizwert, Heizöl, Holzpellets, Hydrauliköl
I
J
K Katalysator, Kohlenwasserstoffe, Kraftstoff, Kühlschmierstoff
L LPG, Leichtlauföl
M Mehrbereichs Motoren- und Getriebeöl, Mineralöl, Motorenöl
N
O Ottokraftstoff
P
Q
R Raffinat, Rohöl
S Schmelzpunkt, Schmierfett, Schmierstoffe, Siedepunkt, Spezifikationen
T
U
V Viskosität
W
X
Y
Z Zweitaktöl, Zweitraffinat

Ablagerung

Ablagerungen, meist bestehend aus Ruß- und Schmutzpartikeln, findet man unter anderem im Verbrennungsraum, in Filtern, im Ölsumpf und an thermisch hoch Belasteten Maschinen- und Motorenteilen. Ursachen für Ablagerungen sind Ölalterung, mechanischer Verschleiß, Verbrennungsrückstände, hohe thermische Belastung, zu lange Ölwechselperioden, schlechte Ansaugluftfilterung.

AdBlue

AdBlue ist ein Stoff der aus Harnstoff und demineralisiertem Wasser besteht. Am meisten wird der Stoff bei Nutzfahrzeugen wie beispielsweise LKW oder Omnibussen verwendet. Mittlerweile wird auch bei PKW Dieselmotoren AdBlue als Zusatzstoff verwendet. Benutzt wird der Stoff zur Abgasnachbehandlung und zur Kraftstoffeinsparung.

Additive

Additive werden in geringen Mengen einem Produkt hinzugefügt um Produkteigenschaften zu verbessern oder zu erweitern. Additive werden auch als Hilfs- oder Zusatzstoffe bezeichnet.

Altöl

Altöl ist benutztes Öl, welches den eigentlichen Anforderungen nicht mehr gerecht werden kann, aber eventuell für Schmierstellen mit niedrigeren Anforderungen noch ausreicht.

Autogas

Autogas ist ein Kraftstoff, dessen Aggregatzustand gasförmig ist, der in speziellen Verbrennungsmotoren verwendet wird. Die Verbrennung ist umweltfreundlicher als bei vielen anderen Kraftstoffen.

Automatikgetriebeöl

Automatikgetriebeöle (ATF) werden in Automatikgetrieben verwendet. Diese Spezialschmierstoffe unterliegen hohen Anforderungen.

Benzin

Als Benzine werden Kohlenwasserstoffe des Erdöls bezeichnet. Ihr Siedebereich liegt zwischen ca. 25°C bis 215°C.

Biokraftstoffe

Ein Biokraftstoff ist ein aus Biomasse hergestellter Kraftstoff dessen Aggregatzustand sowohl flüssig als auch gasförmig sein kann. Biokraftstoffe bestehen aus nachwachsenden Rohstoffen und haben einen pflanzlichen Ursprung.

Brennstoffe

Brennstoffe dienen zur Erzeugung von Wärme, ihr Aggregatzustand kann flüssig, fest oder gasförmig sein.

Brennwert

Der Brennwert ist eine Maßeinheit zur Bemessung der enthaltenen thermischen Energie in einem Stoff. Angegeben wird die Wärmemenge die bei Verbrennung eines Stoffes und anschließender Abkühlung der Verbrennungsgase auf 25°C sowie deren Kondensation freigesetzt wird.

Destillation

Durch dieses thermische Trennverfahren können verdampfbare Flüssigkeiten gewonnen oder Lösungsmittel von schwer verdampfbaren Stoffen abgetrennt werden.

Dieselkraftstoff

Dieselkraftstoff besteht aus einer Zusammensetzung verschiedener Kohlenwasserstoffe. Dieser Kraftstoff wird in verschiedensten Dieselmotoren verwendet.

Emissionen

Emissionen sind Schadstoffmengen welche aus Schornsteinen, Auspuffanlagen und ähnlichem ausgestoßen werden und Luftverunreinigungen verursachen.

Emulsion

Emulsionen sind Mischungen nicht löslicher Stoffe. (z.B. Öl-Wasser Gemisch)

Erdgas

Erdgas, bestehend aus größtenteils hochentzündlichem Methan, ist ein natürlich entstandenes Gasgemisch, welches in unterirdischen Lagerständen vorkommt. Da es von der Entstehung her dem Erdöl nahe kommt, treten diese beiden Stoffe häufig zusammen auf. Meist Wird Erdgas zum Heizen benutzt, jedoch wird es auch für thermische Prozesse in Gewerbe und Industrie, zur elektrischen Stromerzeugung und seltener auch als Treibstoff für Kraftfahrzeuge verwendet.

Erdöl

Erdöl ist ein Stoffgemisch, welches größtenteils aus Kohlenwasserstoffen besteht. Es ist eingelagert in der oberen Erdkruste. Erdöl hat seinen Anwendungsbereich in der Erzeugung von Elektrizität und als Treibstoff für fast alle Verkehrs- und Transportmittel.

Erneuerbare Energie

Erneuerbare Energien sind Energieträger die unerschöpflich zur Verfügung stehen oder sich verhältnismäßig schnell regenerieren. Energieeffizienz und erneuerbare Energien sind die wichtigsten Säulen der nachhaltigen Energiepolitik. Zu den wichtigsten erneuerbaren Energien zählen Bioenergie, Erdwärme, Wasserkraft, Meeresenergie, Sonnenenergie und Windenergien.

Flammpunkt

Der Flammpunkt gibt die Temperatur an, bei der ein Stoff unter festgelegten Bedingungen Dämpfe in einer Menge entwickelt, dass diese sich bei einer Fremdzündung entzünden würden.

Flüssiggas

Flüssiggas sind gasförmige Kohlenwasserstoffe wie Propan, Propen, Butan, und deren Gemische. Diese werden durch Kühlung und Kompression in einen flüssigen Zustand versetzt.

Gasmotorenöl

Gasmotorenöle sind speziell für Gasmotoren entwickelte Motorenöle mit besonderen Eigenschaften und Bestandteilen.

Gefahrguttafel

Gefahrentafeln sind rechteckige Tafeln mit schwarzer Umrandung, welche an Gefahrgut-Transportfahrzeugen platziert werden. Die auf der Tafel stehenden Zahlen stehen für Art der Gefahr und Art des Stoffes.

Grenzwertgeber

Der Grenzwertgeber ist bei allen Heizöllagerungen gesetzlich vorgeschrieben. Er dient als Überfüllsicherheit und schaltet bei Erreichung des maximalen Füllstandes die Pumpe des Lieferfahrzeuges ab.

Grundöl

Grundöle sind der hauptsächliche Bestandteil von Mineralölen und Syntheseölen, wie Motoren- oder Getriebeöle

Heizwert

Der Heizwert gibt die bei einer Verbrennung eines Brennstoffes, maximal nutzbare Wärmemenge an.

Heizöl

Heizöl ist ein flüssiger Brennstoff, der aus schwer entflammbaren Anteilen des Erdöls hergestellt wird.

Holzpellets

Holzpellets dienen als Brennstoff für spezielle Pelletheizungen. Holpellets sind stäbchenförmige Presslinge, welche weniger als 25 Millimeter lang sind und aus Holz oder Sägenebenprodukten hergestellt werden. Pellets sind kostengünstiger und umweltschonender als andere Brennstoffe.

Hydrauliköl

Das Hydrauliköl ist nach den Motorenölen der zweit größte Bereich bei den Schmiermitteln. Es hat gute Schmiereigenschaften, eine hohe Alterungsbeständigkeit und wird für Hydrauliksysteme in der Fluidtechnik benötigt.

Katalysator

Als Katalysator wird ein Stoff bezeichnet der die Reaktionsgeschwindigkeit durch eine Senkung der Aktivierungsenergie einer chemischen Reaktion erhöht, ohne selbst verbraucht zu werden

Kohlenwasserstoffe

Kohlenwasserstoffe bestehen ausschließlich aus Kohlenstoffen und Wasserstoffen. Beide Stoffe bilden eine chemische Verbindung. Durch ihr riesiges Vorkommen als fossile Brennstoffe haben sie eine große technische Bedeutung.

Kraftstoff

Kraftstoffe sind Brennstoffe die überwiegend zum Antrieb von Fortbewegungsmitteln verwendet werden.

Kühlschmierstoff

Kühlschmierstoffe werden zur Wärmeabfuhr und zur Verminderung der Reibung zwischen Werkzeug und Werkstück verwendet. Zusätzlich spülen sie unerwünschte Fremdkörper aus dem Arbeitsumfeld.

LPG

(siehe Autogas)

Leichtlauföl

Leichtlaufmotorenöle wurden entwickelt um trotz niedriger Viskosität ausreichend Schmierung sicherzustellen und gleichzeitig Kraftstoff zu sparen.

Mehrbereichs Motoren- und Getriebeöl

Mehrbereichsöle können sowohl im Sommer als auch im Winter verwendet werden. Sie basieren auf dünnflüssigen Grundölen, welche mit Additiven so gemischt werden, dass die Temperaturempfindlichkeit verringert und der Viskositätsindex verbessert wird.

Mineralöl

Mineralöle werden durch Destillation des Erdöls und gegeben falls durch andere Rohstoffe hergestellt.

Motorenöl

Motorenöle sind Schmieröle zum Schmieren von Verbrennungsmotoren.

Ottokraftstoff

Ottokraftstoffe wurden früher auch als Vergaserkraftstoffe bezeichnet und dienen als Kraftstoff für Verbrennungsmotoren mit Fremdzündung.

Raffinat

Ein Raffinat ist ein, durch chemische oder physikalische Verfahren, veredeltes Destillat.

Rohöl

Als Rohöl bezeichnet man ein entgastes, entsalztes, entwässertes und von festen Verunreinigungen getrenntes Erdöl, welches aber noch unverarbeitet ist.

Schmelzpunkt

Der Schmelzpunkt gibt an bei welcher Temperatur ein fester Körper in flüssigen Aggregatzustand übergeht.

Schmierfett

Schmierfette sind pastenförmige Schmierstoffe, bestehend aus Schmieröl und einem Eindicker. Ihre Aufgeben sind unter anderem Schmierung und Korrosionsschutz.

Schmierstoffe

Schmierstoffe sind Stoffe welche zur Schmierung eingesetzt werden. Weitere Aufgaben von Schmierstoffen sind Reibungsverringerung, Verschleißverringerung, Kühlung, Schwingungsdämpfung, Dichtung und Korrosionsschutz.

Siedepunkt

Der Siedepunkt gibt an bei welcher Temperatur ein Stoff in den gasförmigen Aggregatzustand übergeht.

Spezifikationen

In Spezifikationen werden Anforderungen an ein Produkt definiert. Es werden sowohl physikalische als auch chemische Eigenschaften festgelegt.

Viskosität

Der Viskositätswert gibt an wie Fließfähig ein Fluid ist. Je höher der Viskositätswert, desto weniger fließfähig ist ein Fluid.

Zweitaktöl

Zweitaktöl ist ein spezielles Motorenöl, welches in Kombination mit Benzin ein Zweitaktgemisch bildet und somit vollständig durch Verbrennung verbraucht wird.

Zweitraffinat

Als Zweitraffinate bezeichnet man Schmieröle die bereits gebraucht wurden und im Anschluss in einer Raffinerie aufgearbeitet wurden. Nach Aufarbeitung können Zweitraffinate durchaus auch die Eigenschaften eines Erstraffinats aufweisen.