Geschichte

V.W. Günther – Geschichte 1923 bis heute

Im Jahr 1923 gründete Valentin Wilhelm Günther (1886 – 1932) in Hönebach die Firma „V. W. Günther“. Ein Jahr später trat der älteste Sohn seines Bruders, Adam Günther (1903 – 1978) als Gesellschafter in die Firma ein. Nach eigener Rezeptur wurden verschiedene Fette gekocht, wie Schuhcreme, Bohnerwachs, Wagenschmiere, Maschinenfette, Lederfette, Hufschmiere und Treibriemenwachs, die zunächst in der näheren Umgebung verkauft wurden. Bis in die 70er Jahre trugen die Produkte den Namen „Güntherlin“. Die beiden Geschäftsführer fuhren abwechselnd zu ihren Kunden, die sich zu einem großen Teil in Thüringen befanden.

Nach der Teilung Deutschlands orientierte sich das Unternehmen immer mehr in den hessischen Raum. Mit der zunehmenden Motorisierung Anfang der 50er Jahre wurde der Schwerpunkt auf den Verkauf von Treibstoffen und Heizölen verlegt. Die ersten Lieferverträge wurden mit der Mineralöl- firma „Gasolin“ abgeschlossen. Mit dem Eintritt des Sohnes von Adam Günther, Alfred (1936 – 1984), wurde eine Zweigniederlassung in Bad Hersfeld eingerichtet und der Kundenkreis erheblich ausgeweitet. Nach dem plötzlichen Ableben von Alfred Günther übernahm mit Armin Günther die nächste Generation die Leitung der Firma, die zu diesem Zeitpunkt bereits ihren Hauptsitz in Bebra hatte. Später kam dann auch sein Bruder Peter in die Geschäftsleitung. Nach der Grenzöffnung 1989 orientierte sich das Unternehmen wieder nach Thüringen, wo heute eine Niederlassung in Gotha unterhalten wird.